Wuppertals grüne Anlagen - Chancen nutzen, nicht verstreichen lassen!

September 1, 2020

Wuppertal hat viel Grün, machen wir etwas daraus - machen wir mehr daraus! Die Stadt und ihre Bürger hat sich durch und ungewöhnliches Engagement hervorgetan. Sie kann künftig Vorbild für andere werden.

 

 

GRÜNER REICHTUM

 

Grün bietet Freiraum. Parks und Wälder sind Räume jenseits von Arbeits- und Konsumwelt, in denen Bewegung, aber auch Kontemplation möglich ist. Hier wird der Kopf frei.

 

Grün hat Kultur. Parks und Gärten spiegeln die Kunst- und Sozialgeschichte der Stadt wider. Die „Stadtgeschichten“ gehören zum Reichtum von Wuppertals grünen Anlagen. Tragen wir die überregionale Bedeutung der Wuppertaler Gartenkultur in die Bürgerschaft. Erschließen wir die Wuppertaler Gartenkultur als touristisches Potential!

Grün braucht Vielfalt. Grünflächen sind verschiedenartig, und das macht sie interessant. Kultivieren wir die Unterschiede! Wir müssen Grünflächen entsprechend ihrer Vorzüge und Möglichkeiten profilieren: Lage, Aussichten, Ausstattung, Gartenstile, Nutzungsmöglichkeiten.

 

Grün-Gerechtigkeit. Jeder Bürger soll Grün fußläufig erreichen können. Balkonanbauten im Geschosswohnungsbau und Begrünung von Höfen und Dächern in Wohnblocks sollen gefördert werden. Parks und grüne Plätze sind in unterversorgten Stadtquartieren anzulegen. Grünverbindungen sollen aus Wohnquartieren in Parks und Wälder führen. Ermöglichen wir allen Bürgern die Teilhabe an Grün!

 

 

FÜR BESSERE GESTALTUNG

 

Grün lädt ein. Parkeingänge müssen sichtbar sein und kein Wissen für Eingeweihte. Gestalten wir die Eingänge als Einladung zum Parkbesuch! Dann sind sie funktionierende Tore und einladende Zeichen in der Stadt.

 

Grün ist aussichtsreich. Aus-blicke bereichern die Stadt, sind Höhepunkte in Parks und Wäldern. Wir müssen sie entdecken, freilegen und freihalten und präsentieren!

 

Grün wird‘s bunt. Wir sollten Staudenwiesen etablieren. Sie bieten sowohl pflegeleichtes Dauergrün als auch Blütenflor. Straßenbegleitgrün bringt so farbige Bänder in die Stadt.

 

 

FÜR NEUE FREIFLÄCHEN

 

Grün geht die Wände hoch. Vertikalbegrünung setzt optische Impulse. Bringen wir Grün an Hauswände und Mauern, dorthin, wo die Stadt sich sonst steinern zeigt. Sie sind ein Hingucker auf hohem technisch-gärtnerischen Niveau mit positiven Effekten für Mensch und Tier.

 

Grün verbindet. Verbinden wir unsere Grünflächen zu grünen Netzen. Identifizieren wir vorhandene Verbindungen zwischen Parks und Wäldern, orten systematische Fehlstellen und suchen weitere Verbindungmöglichkeiten. Schaffen wir neue Trittsteine in der Stadt!

 

Grün braucht Parkplätze. Straßen und Parkplätze sind große versiegelte Flächen. Begreifen wir sie als Flächenpool, den wir als Grün erschließen können. Wandeln wir Parkplätze in Parks und Plätze um! So geben wir vor allen den Bewohnern der Talachse verlorenen Lebensraum zurück.

 

 

FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT

 

Grün wirft Schatten. Städter finden unter Baumkronen und im Wald Abkühlung und Aufenthaltsqualität. Parks sollen eine gute Mischung von besonnten und beschatteten Flächen bieten. Alter Baumbestand ist kaum zu ersetzen. Schützen und Pflegen wir ihn ganz besonders!

 

Grün bringt frischen Wind. Grünzüge sind notwendige Frischluftschneisen. Sie leiten frische Luft aus Umland und Grünflächen in dicht bebaute Stadtviertel und befördern die Kühlung der Bebauung. Halten wir Frischluftschneisen von Bebauung frei!

 

Grün ist Wasserspeicher. Als Wuppertal hohe Niederschläge hatte, aber das Wasser schnell abfloss, war die Erfindung der Talsperre ein Meilenstein. Machen wir Wuppertal zur „Schwammstadt“! Bauen wir die Wasserspeicherung der Stadt systematisch aus: Rückhalt, Entsiegelung, Versickerung, Verdunstung. Grünflächen und Dachbegrünung sind dabei wichtige Bausteine.

 

Wuppertal kann Grün. Machen wir etwas draus!

 

 

 

 

 

 

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